Staatliche Förderprogramme - die KfW-Förderung

  • Energieeffizienzhäuser mit KfW Förderung

    Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind derzeit in aller Munde. Konzepte für energieeffizientes Bauen gibt es viele. Aber welche Baumaßnahmen bieten sich für welches Projekt an? Welche Auflagen macht der Staat? Energieeffizienz ist längst ein Thema, das auch im Bundestag und der EU gemeinschaftlich angepackt wird.


    Die Energiesparverordnung

    Diese zukunftsweisenden Vorgaben werden schon seit einigen Jahren erfolgreich in Bauprojekten der German Property Group umgesetzt. Die erste Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) für eine bessere Ökobilanz von Wohnhäusern trat bereits 2002 in Kraft. 2014 und 2016 wurde die EnEV verschärft, bis 2020 soll die Energieeffizienz von Wohnhäusern noch einmal deutlich gesteigert werden. Ziel ist, bis 2020 klimaneutrale Wohnhäuser zum Standard zu machen.


    Steigerung der Energieeffizienz


    Um dieses Vorhaben in greifbare Nähe zu bringen, fördert die KfW verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Wohnhäusern. Vor allem Effizienzhäuser mit Denkmalstatus profitieren von attraktiven Förderungen der KfW. So sparen Bauherren langfristig nicht nur bei den Energiekosten, sondern bereits bei der Bauausführung bares Geld. Gefördert werden alle Häuser, die einem KfW Effizienzhaus 55 entsprechen. Das bedeutet, dass der Primärenergiebedarf dieser Häuser bei nur 55% gegenüber dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert liegt. Dank der engen Zusammenarbeit mit kompetenten Energieberatern ist dieser Standard bereits in die Bauplanung aller aktuellen Projekte der German Property Group integriert. In neuen Projekten sind sogar noch effizientere Energiesparmaßnahmen vorgesehen, die im Gegenzug auch höhere Förderungen seitens der KfW bedeuten.



    Leipzig - die starke Nachfrage


    Leipzig gehört zu den wohlhabendsten Städten in Ostdeutschland. Die starke demografische Entwicklung bei niedrigen Preisen und einer momentan höheren Leerstandsquote, ermöglichen Investoren attraktive Angebote. Da das Bevölkerungswachstum stärker ausfällt als bislang angenommen, wird der Wohnraum in Leipzig auch in Zukunft einer starken Nachfrage gegenüberstehen. Mit der Ansiedlung international, renommierter Unternehmen wie Porsche, Siemens, BMW und DHL genießt der Wirtschaftsstandort Leipzig bleibende Attraktivität.


    Dank der neuen, hochmodernen Verkehrsinfrastruktur mit Anschluss an die ICE-Trassen Berlin-München sowie Dresden-Frankfurt am Main, und mit der Anbindung an die Autobahnen 9, 14 und 38 und dem internationalen Flughafen Leipzig/Halle erfüllt die Stadt alle Voraussetzungen, um sich im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu behaupten.

  • Neue KfW Förderkredite mit Negativzinsen

    Charles Smethurst von der German Property Group informiert über die neuen KfW Förderkredite mit Negativzinsen. Für Sanierung will die KfW Förderkredite mit einem negativen effektiven Jahreszins von z. B. -0,75 % vergeben. Hintergrund ist, dass die vom Bund und den Ländern getragene KfW sich schon seit Jahren teilweise zu Negativzinsen an den Kapitalmärkten refinanzieren kann. Für den Negativzins, der nur über die Hausbanken vergeben werden kann, dürfen diese noch eine Bearbeitungsgebühr obendrauf schlagen, im Falle von Hauskrediten bis zu 0,75 Prozent.




    KfW Förderkredite ab 2020


    Der Chef der staatlichen Förderbank, Günther Bräunig rechnet damit, dass das Negativzinsumfeld anhält. Bisher sei es in den Software-Systemen der KfW und der Banken schlicht nicht möglich, Zinsen mit einem Minuszeichen einzutragen. Diese Voraussetzungen werden jetzt geschaffen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, will die KfW ab 2020 Förderkredite mit negativen Zinssätzen vergeben. Der Negativzins würde demnach für alle staatlichen Förderprogramme, und damit für Privatleute genauso wie für Kommunen und Mittelständler, gelten. Bis dahin will die KfW das damit überbrücken, dass sie Kredite an Hausbanken zu null Prozent vergibt und die Privatkunden noch einen Zuschuss kriegen. Zunächst will die KfW solche vergünstigten Förderkredite, etwa für Klimaschutzprojekte zur Verfügung stellen.


    Beispiel für einen Kredit


    Ein Beispiel zeigt wies es aussehen könnte: Sie wollen einen Kredit über 100.000 Euro aufnehmen, um mit einer Sanierung den KfW-Effizienzhaus-Standard 85 zu erreichen. Dann profitieren Sie von einem Sollzins von 0,75 % p. a. und dank eines Tilgungszuschusses von 17.500 Euro beträgt der effektive Jahreszins nur -0,75 %. Voraussetzung dafür sind eine Laufzeit von 30 Jahren, 1 tilgungsfreies Anlaufjahr und 10 Jahre Zinsbindung. Die Minuszinsen sorgen dafür, dass der Traum eines jeden Kreditnehmers: ein Darlehen aufnehmen und am Ende dafür sogar noch Geld bekommen wahr werden könnte. Somit könnten sich Privatpersonen Ihren Traum von der eigenen Immobilie so günstig wie noch nie erfüllen.



    Was sind Negativzinsen?


    Wer Geld auf seinem Konto spart, erhält dafür von seiner Bank normalerweise Zinsen – der Negativzins kehrt diese Logik um und sorgt dafür, dass der Anleger einen Zins an seine Bank zahlen muss. Bei einem Kredit bedeutet das, dass der Kreditnehmer für die geliehene Geldsumme nicht wie normalerweise Geld bezahlen muss, sondern sogar von der Bank Zinszahlungen erhält, also am Ende weniger als die aufgenommene Kreditsumme zurückzahlen muss. Der Negativzins wird von der Europäischen Zentralbank festgesetzt, um Banken die Kreditvergabe an Privatpersonen und Unternehmen zu erleichtern und damit die Wirtschaft anzukurbeln.